Schulhof des Sömmerdaer Gymnasiums wird komplett neu gestaltet.

Mitarbeiter der Schloßvippacher Baufirma sind jetzt dabei, Bänke aus Beton aufzubauen und Platten zu verlegen.

Sömmerda. Das Schulgebäude in der Salzmannstraße ist über 30 Jahre alt. In Etappen gestaltet der Landkreis als Schulträger den Typenbau aus DDR-Zeiten um. Momentan sind 1800 Quadratmeter Hof an der Reihe. „Im Juli 2013 haben wir mit dem 1. Abschnitt auf dem nördlichen Schulhof begonnen. Im Zuge dessen wurde der südliche Bereich, der ursprünglich erst 2014 in die Kur kommen sollte, massiv, teilweise bin hin zu den Grundleitungen in Mitleidenschaft gezogen“, erklärt Projektbetreuerin Astrid Kesche vom Bau- und Gebäudemanagement der Kreisverwaltung. Ursache sei der mangelhafte Unterbau und der minderwertige Plattenbelag aus den 1980er-Jahren. „Daher entschied der Kreistag in seiner Sitzung am 4. September, Teile der für das Jahr 2014 geplanten Maßnahme vorzuziehen. Damit erhöhen sich zwar die Ausgaben in 2013, die für 2014 vorgesehene Verpflichtungsermächtigung für den zweiten Abschnitt reduziert sich aber entsprechend“, fügt Behördensprecherin Christiane Maurer noch hinzu.

Der Landkreis investiert hier 430.000 Euro. „Veranschlagt ist eine Bauzeit von 18 Kalenderwochen. Trotz sehr langer Bestellzeiten verschiedener Einbauelemente, speziell für den vorgezogenen 2. Abschnitt, befindet sich das Projekt im Plan und soll Ende 2014 abgeschlossen sein“, so Astrid Kesche.

„Es sieht alles schon sehr schön aus. Es dauert nicht mehr lande, dann haben wir es geschafft“, ist sich der amtierende Schulleiter Wolfgang John sicher und fügt hinzu: „Wir werden auch diese Baustelle überleben“. Lehrer und Schüler hätten sich darauf eingestellt, im Haus auch mal umzuziehen, um dem Baulärm zu entgehen. „Es war ein langer Zeitraum. Aber nun werden wir in diesem Jahr fertig und das ist besser, als wenn es erst 2014 weiter ginge.“

Im nördlichen Teil des Schulhofgeländes entsteht eine Ruhezone, der südliche Teil wird als Bewegungszone hergerichtet. „Mit der umfänglichen Platz- und Weggestaltung wird ein barrierefreier Schulhof geschaffen, wo Schüler ein Grünes Klassenzimmer mit Sitzstufenanlage und Sonnensegel, eine Tischtennisplatte sowie weitere Sitzgelegenheiten und Fahrradstellplätze nutzen können. Weiterhin wird eine Feuerwehrzufahrt mit zwei Aufstellflächen realisiert“, berichtet die Projektmanagerin und der amtierende Schulleiter freut sich, dass Lehrer und Schülersprecher in die Planung einbezogen waren. „Die Vorschläge hängen noch im Schulhaus aus. Im Wesentlichen wird jetzt gebaut, was bei der Ideenfindung zu Papier gebracht wurde.“

An die auffällige, aber zweckmäßige neue Treppengestaltung mit Überdachung habe man sich inzwischen gewöhnt. „Vorsichtig gesagt: Sie wirkt etwas kräftig. Passt aber in das Gesamtkonzept der Neugestaltung von Schulgebäude und -hof“, schätzt Wolfgang John ein. Die Mitarbeiter der Firma Aust EKS Bau setzen Betonwände und verlegene Steine, einige Beete sind bereits mit Pflanzen bestückt. „Man sieht jetzt schon, was es wird. Alles ist doch gut durchdacht. Zu den Materialien passt auch unsere große Treppe“, ist sich der Schulleiter sicher. Was noch fehlte, dass sei die Fassadengestaltung, auch im Haus sei noch einiges zu tun.

Gebaut wurde letztlich doch ziemlich schnell. Was dem Gymnasium mit rund 800 Schülern aber seit vielen Jahren fehlt, dass ist der Schulleiter. Inzwischen ist die Stelle frei und im Juni ausgeschrieben worden. In Ministerium malen offenbar die Mühlen langsam, trotz der Proteste.

Von Bärbel Albold (TA)

Foto: Mitarbeiter der Schloßvippacher Baufirma sind jetzt dabei, Bänke aus Beton aufzubauen und Platten zu verlegen. (Foto: Ina Renke / TA)

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