Bad Langensalza Wiebeckplatz (2005)

Wiebeckplatz Bad Langensalza

Stopp heißt es am heutigen Tag für all die Kraftfahrer, die die Innenstadt queren wollen. Dafür haben die Bauleute am Wiebeckplatz alle Hände voll zu tun. Der so genannte Berliner Verbau muss aus der Erde. Die Wand aus Eisenteilen und Holz gewährleistete, dass die Fahrbahn nicht absackte, als der Kanal für die Salza freigelegt wurde.

"Richtig spannend" fanden es zahlreiche Bad Langensalzaer, als in der geöffneten Baugrube die Röhren für den Flusslauf zum Vorschein kamen, die man vor einhundert Jahren in Handwerksarbeit gefertigt hatte. Viele Kurstädter haben zu diesem Salzastück eine persönlich Beziehung. Es gehört nämlich bis heute zu den Mutproben, durch die Röhre am abgesenkten Flüsschen entlang, von der Lange Straßen bis unter den einstigen "Schwan", zum Splittel hindurch zu marschieren.

Mit Beton und einem Bitumenaufstrich versiegelt kann dieses Teilstück nun wieder unter dem Erdreich verschwinden. "Die Baustelle läuft hervorragend", ist Stadtbauamtsleiter Gerrit Haase des Lobes voll. Und er spricht von "maximaler Power" durch die Firma Aust. Die Bauleute sind mit Einbringen des Unterbaus auf der nördlichen Fahrbahn der Langen Straße, dem Setzen von Borden und dem Einbringen der ersten Schalungselemente für die künftige Busüberdachung im Plus mit der Bauzeit. Auch sonnabends wird hier, vom Hell werden bis 17 Uhr gearbeitet. Polier Thomas Kotzan hofft, dass das Wetter weiterhin mitspielt. "Bei Minustemperaturen von zehn Grad wird es nämlich schwierig."

Im Stadtbauamt läuft derweil die Ausschreibung für die Stahlstützen für die Baustelle. Keinen Verzug im Bauablauf, darauf hoffen auch die Anwohner und insbesondere die Geschäftsleute rund um den Wiebeckplatz. Die angekündigte Bauzeit von einem Jahr für die gesamte Maßnahme macht ihnen schon zu schaffen. Im Fahrradgeschäft Henning schickt man sich in die der derzeitigen Situation. Da müssen alle Mitarbeiter auch einmal ran, wenn ein Lieferfahrzeug einige Meter vom Geschäft entfernt entladen werden muss. "Logisch, das wir durch die Baumaßnahmen weniger Kunden haben", meint Edelgard Henning. Was sie ärgert, dass die Information erst so spät erfolgte.

"Wir sind ein Saisongeschäft und haben natürlich Fahrräder entsprechend reichlich geordert. Das hätten wir Anbetracht des Bauvorhabens nicht gemacht. (Bad Langensalzaer Allgemeine, 27.01.2005)

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